„Das Leben der Unsicherheiten (Prekaritäten) unserer Zeit“

 

 

Christine aus Genf, Elsa-Irene aus Einsiedeln und Françoise-Yannick aus Aubonne teilen mit uns einige Eindrücke von dieser Zusammenkunft.»
Kl. Sr. Elsa-Irene:
Vom 18.02.07 – 24.02.07 gab es in Paris ein europäisches Treffen von Kleinen Schwestern, die einer bezahlten Arbeit nachgehen. Wir waren gut 40 K.S. aus 14 verschiedenen Ländern.
Unsere Mitschwestern aus Frankreich haben das Treffen sehr gut vorbereitet.
Die Themen, die uns durch die ganze Woche begleiteten:
"Die Unsicherheiten (Prekaritäten) unserer Zeit leben" “ und dabei „Sorge tragen zu meinem inneren, spirituellen Leben"
Jean-Pierre Bourget, ein Priester, der in der Arbeiterpastoral tätig ist, hielt 2 sehr eindrückliche Referate:
In einer von Unsicherheiten geprägten Welt, welche Solidarität?“
„Auf dem Wege der Christusnachfolge in einer von Unsicherheiten geprägten Welt“

Zusammen vertieften wir diese Themen und erarbeiteten Hilfen für unseren Alltag.
Auch die persönlichen Begegnungen mit den Mitschwestern und der Erfahrungsaustausch war sehr bereichernd.


Sogar den Karneval feierten wir zusammen am Fasnachtsdienstag...und zwar europäisch!!

Ich bin reich beschenkt und dankbar für diese zusammen gelebte Woche wieder in meinen Alltag zurückgekehrt. Aber...nicht ohne einen kleinen Abstecher in den Louvre zu machen am Tag der Rückreise!!

Kl. Sr. Christine :
„Ich war beeindruckt von dem, was Jean-Pierre Bourget mit uns teilte. Hier seine Schlussfolgerung, übernommen aus einer Botschaft der Kath. Arbeiter-Bewegung:
„Bewundere unsere  Menschheit: Ein Regenbogen von Sprachen, Kulturen, Mentalitäten, Musikarten... Öffne die Augen: Betrachte die Männer, Frauen, Kinder in deinem Wohnviertel, an deinem Arbeitsplatz. Jede und jeder ist unentbehrlich um neue Wege der Solidarität zu gehen.“

Dieses Treffen weckte in mir neue Hoffnung und die Kraft, den Weg weiterzugehen. Die Tragweite der Solidarität unter uns, mit den Arbeitskollegen und Kolleginnen und der Auftrag, welcher uns anvertraut ist,  wurden mir von neuem bewusst.“


Kl. Sr. Françoise-Yannick:
Kann die Unsicherheit, welche alle Aspekte des Lebens betrifft, nicht umgangen werden? kann man da nicht Abhilfe schaffen? Diese Frage hat uns während dieses Treffens beschäftigt; ein Treffen inhaltlich bereichert durch den Austausch in all unserer Verschiedenheit.


Ich bin mit einigen neuen Impulsen auf den weiteren Weg zurückgekommen.Hier ein kleines Echo davon:

„Die einzige Alternative zur Unsicherheit ist die Solidarität, auch wenn sie noch so klein und unscheinbar ist, die Solidarität, von der man nicht spricht…“

„Der Glaube ruft uns alle auf an dieser von uns ersehnten Menschheitsfamilie, aktiv mit zu gestalten.“

„Mich selbst zu einer Haltung der Hoffnung entscheiden ändert meinen Blick auf die Menschheit und ihre Welt.“

„Auch wenn die Hoffnung in Stücke geht, gibt es doch immer Stücke der Hoffnung“! Bin ich fähig, sie zu erkennen?

Kleine Schwestern der Schweiz, die werktätig sind:

Christine
Elsa-Irène
Esther
Lina
Maria-Hedwig et Françoise-Yannick
Maria-Kinga

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P. Sr Gertrud-VeronikaP. Sr Gabrielle-YvetteP. Sr Magdalena-MichiyoP. Sr Maria de LourdesP. Sr LucianaP. Sr MarjolaineP.Sr Maria de LourdesP.Sr Gabrielle-YvetteP.Sr Gertrud-VeronikaP.Sr LucianaP.Sr Magdalena-MichiyoP.Sr Marjolaine